Diesen Roman empfand ich als ein wenig langatmig, es ist das
Erstlingswerk der amerikanischen Schriftstellerin. Aber für mich ist es
durchaus empfehlenswert, weil witzig, pfiffig und klug - manchmal so gar ein
wenig "klug scheißernd" - geschrieben. Letzteres darf sich eine junge
Autorin mit einem fulminanten Wissen und einem immensen Gedächtnis durchaus
erlauben. Dieser Tochter-Vater-Story mit Krimi-Elemente bietet einen
unerwartenden und mysteriösen Schluss, für den es sich schließlich doch lohnte,
dass ich mich durch die ein oder andere langatmige Passage biss. (Ich denke,
diese Lesesituation hat sicher bereits jeder einmal durchgemacht!)
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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