Eine Lehrerin findet zufällig in einer abbruchreifen spanischen Schule Notizen
eines Dorfschullehrers, der im Oktober 1944 in einer Kirche getötet wurde und
spürt sein Schicksal nach. Das Buch, des in Barcelona geborenen
Schriftstellers, ist nicht schlecht, allerdings auch nicht überragend. Spannung
erhält es hauptsächlich durch Zeitsprünge. Ansonst ist der Erzählstil eher
konventionell. Schließlich entlarvt die Story das Zusammenspiel zwischen
bigotten Christen und katholischer Amtskirche.
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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