Ein Buch, das man/frau nicht lesen muss ist der o. g. Roman "Feuchtgebiete" von
Charlotte Roche, da er einfach nur banal ist. Von Frau Roche, die ich
für eine sehr gute Moderatorin und interessanten Menschen halte, habe
ich mir mehr versprochen; Provokation als alleinige Grundlage eines
Buches reicht einfach nicht aus, um mehr als 200 Seiten zu füllen.
Obwohl ich mit der Autorin durchaus die eine andere These teile, wie z.
B. die Kritik an den Reinigungs- und Hygienewahn, der von Frauen in unserer
Männergesellschaft erwartet wird, geben die Story und vor allem der Stil
sowie die Sprache einfach zu wenig her.
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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