In seinem literarisch anspruchsvollen und großartig geschriebenen
Debütroman von 2017 erzählt der junge Autor, Anuk Arudpragasam, der
tamilischen Glaubens ist, eine bewegende Liebesgeschichte, die an einem
Tag während des Bürgerkrieges in seinem Heimatland Sri Lanka spielt.
Schon lange hat mich eine Geschichte nicht mehr so in ihren Bann gezogen
wie diese, sodass ich die 220 Seiten dieser Taschenbuchausgabe fast auf
einen Rutsch las!
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
Kommentare
Kommentar veröffentlichen