Eine einfach „gestrickte“ Geschichte, die von zwei alten Frauen
erzählt, die von ihrer Eskimogemeinschaft ausgestoßen wurden, weil die
Nahrung nicht mehr für alle reichte. Aber die Frauen finden in ihrer Not
nach einigem Hin und Her zueinander und sogar den Weg zurück in die
Gemeinschaft, die sie freudig wieder aufnimmt, weil die zwei
„Aussätzigen“ diese vor dem Hungertod bewahren. Das Positive an dieser
Geschichte ist, dass sie zeigt, dass Not die Menschen zusammenschweißt,
aber weshalb eigentlich erst immer in der Not?
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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