Diesen kurzen Roman, der Ehefrau des berühmten russischen Autors Lew
Nikolajewitsch Tolstoi (1828-1910), las ich bereits im letzten Jahr.
Ich las ihn nun in ein paar Stunden beim Fahren in öffentlichen
Verkehrsmitteln erneut. Diese berührende, mitfühlende Geschichte -
übrigens eine wunderbare Reiselektüre - erschien erst nach dem Tod
ihres Mannes. Vielleicht hätte er ihre Veröffentlichung nicht für gut
geheißen!
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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