Dieser Roman ist sein letzter und ein wunderbarer Abschluss seines
Oeuvres! Der Protagonist dieser berührenden, aber niemals kitschigen
Story, ist ein alternder Architekt, quasi Härtlings Alter Ego, der
launisch, im Rollstuhl sitzend, über sein Leben sinniert und sein
jetziges Dasein mit Hilfe eines Freundes bis zum bitteren Ende
durchsteht.
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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