Dieser Roman wird unter der Gattung Autofiktion geführt, folglich
ist er eine Mischerzählung aus Autobiografie und Fiktion. In Frankreich
hat er sei Margueriete Duras eine längere Tradition. Auch Marie Modiano,
die Tochter Patrick Modianos, schreibt in diesem Stil und erzählt von
einer jungen Frau, die sich ihren Weg in die Gesellschaft bahnt und
ihren Ambitionen für Literatur und Theater nachgeht. Selbstverständlich
kommt auch die Liebe in dieser leicht melancholischen, lesenswerten
Story nicht zu kurz.
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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