Baryillis Story von 1989 steckt voller spritziger Dialoge. Sie ist
die erste, die dieser österreichische Autor schrieb. Die Protagonisten
dieses Liebesgeplänkels sind der Architekt Martin und seine junge
Freundin. Das verliebte Paar reist nach Venedig, flaniert an den Kanälen
entlang, lotet seine Zuneigung zueinander aus und kommt sich langsam
näher. Zu diesem, auch nach 30 Jahren, lesenswerten Liebesroman gibt es
ein gleichnamiges Theaterstück.
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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