Der Einstieg in diesem Unterhaltungsroman ist verwirrend, da
Charaktere, Handlungsstränge und Zeiten nur schwer einander zuzuordnen
sind. Nach cirka 100 Seiten spürt man die Hand des Lektorats, die die
Autorin bis zum Ende ihrer Migration-Story, die deutsche Zeitgeschichte
widerspiegelt, führt. Fazit: Trotz Schwächen nicht unlesenswert.
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
Kommentare
Kommentar veröffentlichen