Das war mein 3. Høeg. Und wird sicherlich mein letzter bleiben!
Høeg, dieses "kluge Kerlchen", erzählt seinem Leser was er alles über
Musik, Philosophie, Religionen, Mystik, Esoterik und andere Themen weiß.
Das ist schön. Eine logische Handlung, in der er "Gott die Herrin"
ziemlich häufig erwähnt, erschließt sich mir aber leider nicht. Fazit:
Høeg hatte bei der Ziehung aus seiner Zettelkastenlotterie kein
glückliches Händchen.
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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