Die 1947 in Dawlekanowo geborene russische Autorin lebt heute in
Moskau und hat sich als Putin-Kritikerin geoutet. Ein Dutzend Ihrer
frauenaffinen Romane wurden inzwischen ins Deutsche übersetzt. Der o. g.
Roman mit literarischem Anspruch, überzeugte mich mit einer gut
geschriebenen Story, die auf der Krim spielt. Im Mittelpunkt dieser
Geschichte steht die Titelfigur des Romans, „Meda“, eine geborene
Griechin, die ihren vielfach verzweigten Familienclan aufrechterhält und
große und kleine Probleme managet.
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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