Eine um die vorletzte Jahrhundertwende spielende philosophische und
analytische Studie eines in Deutschland kaum bekannten Autors, obwohl
hier die Wurzeln seiner Familie liegen. Ausschweifende individuelle
Gedanken, gespickt mit realen und ersehnten erotischen Erlebnissen sowie
Ausführungen über Familie und Gesellschaft, bestimmen die mehr als 500
Seiten. Lesenswert!
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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