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-"Fremder in einer fremden Welt" von Robert A. Heinlein - Ungekürzte Fassung von 1991 -

Das Original erschien bereits 1961. Es war stark gekürzt und vor allem zensiert. Die fast 650 Seiten erschienen mir keine Minute langweilig. Eher im Gegenteil, es war fast schade, dass dieses vom Liberalismus und Humanismus geprägte Werk so schnell zu Ende ging. Diese Parabel gehört zum Besten was die Science-Fiktion-Literatur überhaupt zu bieten hat. Mit der Figur Michael Smith - der Mann vom Mars - hält der Autor seinem Leser einen Spiegel vor und stellt Politik, Religion sowie die damit verbundenen gesellschaftlichen und moralischen Werte an den Pranger. Am Ende siegt die Emotion, und damit die Dummheit, über den Verstand. Und das geschieht bis heute, weil sich auch in unserem Jahrhundert immer wieder "Gimpel" finden, die sich vor dem reaktionären Karren spannen lassen.

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