Dieses inzwischen
antiquarische Buch, das 1954 im Thüringer Volksverlag erschien, fiel mir auf
einem Flohmarkt in die Hände und weist folgendes Vorwort auf: „Die Bourgeoisie
ließ das literarische Erbe zerflattern; wir sind verpflichtet, es sorgfältig zu
sammeln, es zu studieren und nach kritischer Aneignung weiter zu entwickeln.“
Ja, das waren noch Zeiten als vorgegebnen wurde, wie man zu lesen hat! Ich jedenfalls
las es aus Spaß und mit großem Interesse. Die darin aufgeführten Dramen waren mir
zwar bekannt, aber ich rezipierte sie gern nochmals. Interessant dazu waren
auch die Kommentare sowie die Zeittafel zum Leben des mit 23 Jahren viel zu
früh verstorbenen Autors!
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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