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Marko Rostek: 33 Tage - Der letzte Sommer des alten Europas -

- Wem ein Sachbuch zu anspruchsvoll bzw. zu nüchtern ist, ist mit diesem Roman, der die diplomatischen Aktivitäten kurz vor dem Ausbruch des 1. Weltkriegs dokumentiert, gut bedient. Eigentlich war den Beteiligten Österreichs und Deutschlands klar, dass eine Kriegserklärung an Serbien nur in ein Chaos führen konnte. Aber ihr bornierter Größenwahn und die Machtsmachtsansprüche der Gegner, beides eingebettet in männliche Eitelkeit, führten in das Chaos, das mit der Katastrophe des 2. Weltkriegs erst seinen abschließenden Höhepunkt in dem Untergang des sogenannten "Großdeutsches Reiches" fand.

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