Ein Bildungsroman, der in Stil und Art aus der Art schlägt! Im
Mittelpunkt der Erzählung steht die Gymnasiallehrerin Lohmark aus
Mecklenburg-Vorpommern, die ihre Abiturschüler mit einer schonungslosen
darwinistischen Sichtweise bewertet und aussortiert. In Stil und Form
ist dieser Roman erschreckend und aufklärend zugleich. Insgesamt ist
Frau Schalanskys zweiter literarischer Erguss lesenswert. Aber Vorsicht,
leicht verdaulich ist er nicht!
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
Kommentare
Kommentar veröffentlichen