Geschrieben wurde dieser weltweit bekannte Roman 1826. Er spielt in
der Zeit des Franzosen- und Indianerkriegs und gehört zu den
Lederstrumpf-Geschichten. Thema des Romans ist die Vernichtung der
Indianerstämme in Nordamerika durch weiße Christen, die, siehe oben,
auch durch Rassismus begründet wurde. Die Mohikaner sind ein fiktiver
Stamm, die der Autor durch das Verbinden der Namen der beiden Stämme
Mahican und Mohegan erschaffen hat. Als geflügeltes Wortspiel hat es bis
heute Bestand. Das Hörspiel wirkt sehr altbacken, aber die Patina mit
der es beleget ist, hat durchaus einen gewissen Charm.
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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