Direkt zum Hauptbereich

James Fenimore Cooper: Der letzte Mohikaner. Hörspiel von 1967. LITERA Junior

Geschrieben wurde dieser weltweit bekannte Roman 1826. Er spielt in der Zeit des Franzosen- und Indianerkriegs und gehört zu den Lederstrumpf-Geschichten. Thema des Romans ist die Vernichtung der Indianerstämme in Nordamerika durch weiße Christen, die, siehe oben, auch durch Rassismus begründet wurde. Die Mohikaner sind ein fiktiver Stamm, die der Autor durch das Verbinden der Namen der beiden Stämme Mahican und Mohegan erschaffen hat. Als geflügeltes Wortspiel hat es bis heute Bestand. Das Hörspiel wirkt sehr altbacken, aber die Patina mit der es beleget ist, hat durchaus einen gewissen Charm.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Nathalie Sarraute: Die goldenen Früchte

Nathalie Sarraute erzählt die „Geschichte“ eines Romans, der nicht existiert! Geschrieben ist er im Stil des „Nouveaus“, den die Autorin im Frankreich der 60er Jahre mitbegründete. Diese Art des Schreibens ist eher deskriptiv, wenn sie Handlung transferiert. Auf den konventionellen Leser wirkt dieses retardierend. 1964 wurde die Autorin für ihren Roman, der mich einerseits irritierte und andererseits faszinierte mit dem internationalen Literaturpreis ausgezeichnet. Wer einmal „ausgetretene“ Literaturpfade meiden möchte, ist mit diesem eher kurzgehaltenen Roman bestens bedient und vielleicht auch, wie ich, von ihm und seiner Thematik angetan!

Jan Rankin: Ein Rest von Schuld“ - Krimi -

Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!