Die schottische Autorin (geb.1965), ausgezeichnet mit diversen Preisen, hat einen eigenwilligen, aber literarisch nicht
anspruchslosen Schreibstil und überrascht mit erotischer Offenheit zum
Thema heterosexuelle Zweierbeziehung und bricht darüber hinaus in ihrer
"Schiffsreisegeschichte" mit konventionellen Tabus. Lesenswert!
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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