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Steffen Kopetzky: Grand Tour oder die Nacht der großen Complication

Dieser literarisch interessante Roman erfordert vom Leser volle Aufmerksamkeit und Konzentration. Er bietet allerdings sozusagen als Belohnung eine sehr kreative und schöpferische Sprache sowie einen komplexen Plot mit einer großen Anzahl von Charakteren und unzähligen Details aus der „Schlafwagenszene“, die mir - und sicher auch anderen Lesern - so nicht bekannt waren. Fazit: Diese „Lesearbeit“ hat sich gelohnt! In dem Bereich Sprache bzw. Sprachbilder ist Kopetzky sehr kreativ. Von Mainstream, wie ihn beispielsweise Kehlmann und Glattauer zu Papier bringen, kann bei ihm jedenfalls nicht die Rede sein!

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Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!