Diesen Roman epfand ich als ein wenig langatmig. Es das
Erstlingswerk dieser amerikanischen Schriftstellerin. Aber für mich ist es durchaus
empfehlenswert, weil es witzig, pfiffig und klug - manchmal so gar ein
wenig "klug scheißernd" - geschrieben ist. Letzeres darf sich eine so junge
Autorin mit einem fulminantes Wissen und einem immensen Gedächtnis
durchaus erlauben. Dieser Tochter-Vater-Story mit Krimi-Elemente bietet
einen unerwartenden und mysteriösen Schluss, für den es sich schließlich
doch gelohnt hat, dass ich mich durch die ein oder andere langatmige
Passage biss.
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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