Dieser Roman - Notizen männlicher Zwillingskinder im 2. Weltkrieg in
Ungarn - ist nichts für schwache Nerven. Die Aneinanderreihung
menschlicher Grausamkeiten - auch zum Teil (im Überlebenskampf) begangen
von den Kindern - ist, wie so viele andere auch - ein mitreißender
Appell gegen den Krieg und gegen das Vergessen!
Wie viele Bücher dieser Art benötigt die Welt eigentlich noch???
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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