Dieser konventionell (und daher eingängig) geschriebene Roman bietet
Intrigen, Sex & Crime, eben als das, was zur leichten Belletristik
dazu gehört. Wer diese Art von Kost mag bzw. hin und wieder - so wie ich
- benötigt, fühlt sich sicher gut unterhalten! Wie gesagt, Mann -
vielleicht doch eher Frau - kann diese Familiensaga, mit mehr als 1200
Seiten, lesen, muss es aber nicht zwingend.
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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