Dieses autobiographische Buch des 1965 geborenen amerikanischen
Autors, ist ein Erlebnisbericht, der seine Erfahrungen in einer Psychiatrischen
Klinik beschreibt. Seine Aufzeichnungen waren durchaus interessant, aber wirklich
überzeugen konnten sie mich inhaltlich und sprachlich nicht! Knipfel leidet an
einer unheilbaren Augenkrankheit, die ihn langsam erblinden lässt. Über sie schrieb
er in seinem Erstling "Blindfisch", den ich allerdings nicht gelesen
habe.
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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