Direkt zum Hauptbereich

Ilse Aichinger: Die größere Hoffnung


Dieses Buch hat mir jemand empfohlen. Dieser Empfehlung kann ich mich sowohl inhaltlich als auch stilistisch voll anschließen. Auf der Rückseite des Covers der SZ-Bibliothek-Ausgabe, die ich las, ist eine Rezension von Heinrich Böll zu finden: "Zwischen das Erzählerische sind Stücke bezaubernder lyrischer Prosa eingestreut wie kapseln, die in doppeltem Sinne märchenhaft wirken: märchenhaft, weil sie eben wie Märchen sind und märchenhaft gut geschrieben." Diese Aussage möchte ich unkommentiert stehen lassen!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Nathalie Sarraute: Die goldenen Früchte

Nathalie Sarraute erzählt die „Geschichte“ eines Romans, der nicht existiert! Geschrieben ist er im Stil des „Nouveaus“, den die Autorin im Frankreich der 60er Jahre mitbegründete. Diese Art des Schreibens ist eher deskriptiv, wenn sie Handlung transferiert. Auf den konventionellen Leser wirkt dieses retardierend. 1964 wurde die Autorin für ihren Roman, der mich einerseits irritierte und andererseits faszinierte mit dem internationalen Literaturpreis ausgezeichnet. Wer einmal „ausgetretene“ Literaturpfade meiden möchte, ist mit diesem eher kurzgehaltenen Roman bestens bedient und vielleicht auch, wie ich, von ihm und seiner Thematik angetan!

Jan Rankin: Ein Rest von Schuld“ - Krimi -

Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!