Die Autorin debütierte 2008 mit diesem Erstling. Ich las es in
ca. vier Stunden. Es gefiel mir, weil es gut lesbar, kurzweilig und darüber
hinaus der Schreibstil ansprechend ist. Das Thema "Ehebruch" kommt leider
etwas spröde daher, aber der Plot ist durchaus interessant. Allerdings hätten etwas
mehr Pfiff, Leichtigkeit und vor allem Selbstironie nicht geschadet. Aber
vielleicht sind die von mir erwähnten Kriterien bei diesem Thema nicht so
einfach umzusetzen.
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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