Eine spannende Geschichte,
in der mir allerdings echter Tiefgang fehlt. Der Autor beschreibt seine Charaktere ohne sie zu
analysieren und ohne ihr Handeln plausibel zu erklären. Wem
das genügt und gefällt, der fühlt sich mit diesem Roman vermutlich bestens bedient.
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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