"Alle Tage" von Terezia Mora ist eines der Bücher die ich vor
Jahren las, und ich muss sagen, es hat mich sehr beeindruckt. Sprache,
Stil und Stoff fesseln unwahrscheinlich. Das Erzählte und die Art der
Erzählung besitzen einen Sog, der einen verschlingt! Kafka lässt grüßen.
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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